Einträge von Marvin

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Datenschutz: Bremse des Fortschritts oder Notbremse der Sammelwut?

Auch in diesem Monat fangen wir mal wieder mit dem Thema Corona an:

Warum wird es häufig auf den Datenschutz geschoben, wenn Impfen, Testen und Kontaktverfolgung nicht funktionieren? „Weil es so schön einfach ist!“ lautet die knappe und leider wahre Antwort des Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Ulrich Kelber, in einem Interview. In der Tat muss der Datenschutz oft zu Unrecht als Sündenbock herhalten.

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Datenschutz-News im Mai: DSGVO-Bußgeldbescheide gegen Unternehmen als Ganzes? +++ Luca-App +++ Schafft Google wirklich das Cookie-Tracking ab? +++ Facebook-Leak

Diese Woche fange ich mal mit dem Problem „Wohnen in Berlin“ an. Da denken Sie vielleicht zuerst an den gescheiterten Berliner Mietendeckel und die jetzt umso mehr angeheizte Enteignen-Initiative. Aber wir sind ja ein Datenschutz-Blog. Die interessante Nachricht war in dem Sinne der Bußgeldbescheid über 14,5 Millionen Euro gegen die „Deutsche Wohnen“, den die Behörde der Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk gegen Berlins größten privaten Vermieter im Herbst 2019 erlassen hat. Es handelt(e) sich um das bis dato höchste DSGVO-Bußgeld in Deutschland.

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Datenschutz in der Personalabteilung: Auch hier ist Datensparsamkeit angesagt

Auch wenn das neue Jahr beginnt, wie das alte endete – mit einem „Lockdown“: Immerhin haben wir nun endlich den Impfstoff gegen das Coronavirus und können so langsam Licht am Ende des Tunnels sehen. Vielleicht nutzen Sie den Start ins neue Jahr für Neueinstellungen – oder ziehen diese in Betracht, wenn es bald hoffentlich wieder einigermaßen normal zugeht. Heute will ich mich zunächst dem Thema Datenschutz in der Personalabteilung widmen – ein interessantes Dauerthema.

Anonymität vs. Digitalisierung: ein Widerspruch?

Dass heutzutage mit Daten viel Geld verdient wird, ist kein Geheimnis. Wir werden immer mehr zu „gläsernen Bürgern“. Das „Sozialkredit-System“ in China zeigt, wohin das führen kann. Aber auch der deutsche Regierungsberater Gerd Gigerenzer konstatierte bereits Anfang 2018: „Wir sind längst auf dem Weg in den Überwachungsstaat“.