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Darüber musste kürzlich mal wieder ein deutsches Gericht verhandeln. Das Landgericht Münster hat Apple dazu verurteilt, den iCloud-Account für die Angehörigen eines verstorbenen Mannes zu öffnen. Dieser war unter ungeklärten Umständen im Ausland ums Leben gekommen. Deshalb erhofften sich die Angehörigen von den Fotos, E-Mails, Dokumenten etc. in der iCloud Aufschluss über die Hintergründe. Apple hatte sich zunächst geweigert, das Passwort und damit die gespeicherten Daten preiszugeben. Warum, ist nicht klar. In früheren Fällen wurde der Zugang auch ohne Gerichtsverfahren nach Vorlage eines Erbscheins in der Regel gewährt.