Von wegen Sommerferien: So viele weitreichende Datenschutz-Gerichtsurteile wie lange nicht!

Wie prophezeite Amazon-Gründer Jeff Bezos neulich? Auch Amazon wird einmal pleite gehen. Bezos meint, dass es in der Natur von Unternehmen liege, dass sie selten 100 Jahre plus existierten, sondern eher „30 plus“. Die Lebensphasen eines Unternehmens unterteilt er in „Day One“ im Sinne von „Nutze den Tag“ und „Day Two“ im Sinne von Stagnation, gefolgt von Irrelevanz und schließlich einem „quälend schmerzvollem Niedergang“.
1. August 2020/von Marvin

Was lange währt, wird endlich gut: Deutschland hat seine Corona-App

1. Juli 2020/von Marvin

Social-Media-Kommunikation in und mit Behörden

Nach und nach gewöhnt man sich an die neue Normalität mit Abstands- und Hygieneregeln. Damit endet nun spätestens jetzt die Zeit, in der beim Datenschutz aufgrund der außergewöhnlichen CoViD-19-Pandemie alle Augen zugedrückt werden konnten. Auch die Aufsichtsbehörden arbeiten inzwischen wieder normal. Die DSGVO
4. Juni 2020/von Marvin

Update: Corona und der Datenschutz – und was in der Pandemie untergegangen ist

Weiterhin dominiert das Corona-Virus unseren Alltag und wirft zahlreiche, auch datenschutzrechtliche Fragen auf – z.B. wie viele Daten bei Anträgen auf Soforthilfe auch durch private Unternehmen erfasst werden, um Phishing zu verhindern oder ob Gesundheitsämter die Daten von Corona-Infizierten an die Polizei weitergeben dürfen.
1. Mai 2020/von Marvin

Datenschutz vs. CoViD-19 und warum wir auch in Zukunft “Zoom” einsetzen

Derzeit bestimmt das Corona-Virus SARS-CoV-2 und die daraus resultierende Lungenkrankheit CoViD-19 unseren Alltag in nie gekanntem Ausmaß. Auch im Bereich Datenschutz wirft diese Krise allerlei Fragen auf. Diese lassen sich grob kategorisieren in zwei Bereiche: Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und Maßnahmen zum Datenschutz im Home-Office.
1. April 2020/von Marvin

Mitarbeiterkontrollen: was ist erlaubt?

Natürlich haben Arbeitgeber ein Interesse an ehrlichen Mitarbeitern. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, weiß der Volksmund. Wie weit darf man dabei als Arbeitgeber gehen? Schließlich stellt jede Kontrolle einen Eingriff ins Persönlichkeitsrecht des Mitarbeiters nach dem Bundesdatenschutzgesetz dar.
15. März 2020/von Marvin

Aus aktuellem Anlass: Datenleaks und -hacks

Wie immer, will ich mich natürlich auch dem Datenschutz online widmen. Cyberkriminelle sind heutzutage weniger direkt auf Geld aus als auf Kundendaten – denn die sind wertvoller, da sie teuer auf dem Schwarzmarkt oder an Wettbewerber verkauft werden können.
1. März 2020/von Marvin

Das alte Datenschutz-Dilemma: Freiheit vs. Sicherheit

Freiheit und Sicherheit werden oft als zwei große Gegensätze unserer Zeit dargestellt. Man will sich natürlich sicher fühlen, aber dabei auch nicht zu sehr eingeschränkt werden. Aktuelle Beispiele liefern gerade zwei Gesetzentwürfe bzw. Gedankenspiele aus dem Justiz- und dem Innenministerium: Es geht um eine mögliche Pflicht von Online-Diensten, Passwörter von mutmaßlichen Kriminellen herauszugeben sowie flächendeckende Gesichtserkennungs-Software, die z.B. in den USA schon weit verbreitet ist: Der Dienst „Clearview“ ermöglicht dort, Straftäter in einer drei Billionen Bilder umfassenden Datenbank in Minuten ausfindig zu machen.
2. Februar 2020/von Marvin

Datenschutz im Arbeitsalltag

Die DSGVO sieht in Artikel 83 vor, dass Unternehmen als Ganzes dafür haften, wenn Beschäftigte – also nicht nur Führungspersonen – gegen den Datenschutz verstoßen, solange es sich nicht um einen Exzess handelt.
1. Januar 2020/von Marvin

Tracking: Notwendiges Übel oder übler Datenschutzverstoß?

Zahlreiche Datenschutzbeauftragte der Länder und des Bundes haben vor einigen Tagen Unternehmen und auch öffentliche Stellen aufgefordert, „Google Analytics“ und andere „Tracking“-Angebote nicht ohne Einwilligung einzusetzen. So heißt es: „Wenn Anbieter von in Websites eingebundenen Dritt-Diensten die dort erhobenen Daten auch für eigene Zwecke nutzen, muss hierfür vom Websitebetreiber eine explizite Einwilligung der Nutzerinnen und Nutzer eingeholt werden.“
19. Dezember 2019/von Marvin

Datenschutz im Gesundheitswesen: Sensibelste Daten, unwissendes Personal?

Kürzlich hat uns – leider wieder einmal – ein Datenschutz-Skandal erschüttert: Hochsensible medizinische Daten von rund 16 Millionen Patienten aus der ganzen Welt wurden offenbar jahrelang auf ungeschützten Servern gespeichert. Ein IT-Experte ist zufällig auf das Leck gestoßen und hat es daraufhin dem Bayrischen Rundfunk und den Behörden gemeldet. Wie lange die Daten schon abrufbar waren, weiß man nicht.
1. Oktober 2019/von Marvin

Geld 4.0, Teil 2: Kryptowährungen und Facebooks „Libra“

Schauen wir uns heute mal einen weiteren Trend rund ums digitale Geld an: Der Bitcoin ist medial in den letzten Wochen etwas durch Facebooks geplante neue Kryptowährung „Libra“ verdrängt worden. Hin und wieder geistern auch Meldungen durch die Medien, dass Länder wie Iran oder Venezuela eigene staatliche Kryptowährungen einführen wollen.
1. September 2019/von Marvin

Geld 4.0, Teil 1: Fintech-Apps und die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Für viele Banken war vor einigen Jahren der Weg zum Online-Banking am Computer bereits ein großer Schritt, nach und nach wurden dann auch Apps fürs mobile Bankgeschäft auf den Markt gebracht. Fintechs hingegen zäumen das Pferd von hinten auf: Viele Anbieter haben zuerst (oder ausschließlich) eine Smartphone-App fürs eigene Banking entwickelt und so mittlerweile Millionen von Kunden angelockt. Sie haben die Zwei-Faktor-Authentifizierung bereits von vorn herein eingebaut. Die klassischen Geldhäuser müssen diese aufgrund einer neuen EU-Richtlinie nun bis Mitte September endlich einführen.
1. August 2019/von Marvin

Große Verunsicherung rund um HUAWEI – der Stand der Dinge

In den letzten Wochen haben mich zahlreiche Anfragen rund ums Thema Datenschutz bei Huawei erreicht. Der chinesische Technologie-Gigant war zuletzt häufiger in den Schlagzeilen.
8. Juli 2019/von Marvin

Steht der Datenschutz dem Whistleblowing im Wege?

Auf dieses Thema hat mich die jüngste Regierungskrise in Österreich gebracht. Deren Auslöser war ein heimlich auf Ibiza aufgenommenes Video des bisherigen Vizekanzlers HC Strache, in dem er 2017 einer angeblichen russischen Oligarchin Staatsaufträge im Gegenzug für Wahlkampfhilfe angeboten haben soll. Das Video wurde von „Süddeutscher Zeitung“ und „Spiegel“ veröffentlicht. Größere Aufmerksamkeit wurde natürlich den politischen Folgen des Videos zuteil, es meldeten sich aber auch Datenschützer zu Wort: So bezeichnete der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink die Veröffentlichung des Materials gar äußerst kritisch als „kriminelles Unrecht“, da das Hintergehen politischer Gegner und das Verletzen ihrer Privatsphäre ein immenser Schaden für unsere politische Kultur und damit für uns alle darstelle.
2. Juni 2019/von Marvin

Was passiert eigentlich mit den eigenen Online-Daten, wenn man stirbt?

Darüber musste kürzlich mal wieder ein deutsches Gericht verhandeln. Das Landgericht Münster hat Apple dazu verurteilt, den iCloud-Account für die Angehörigen eines verstorbenen Mannes zu öffnen. Dieser war unter ungeklärten Umständen im Ausland ums Leben gekommen. Deshalb erhofften sich die Angehörigen von den Fotos, E-Mails, Dokumenten etc. in der iCloud Aufschluss über die Hintergründe. Apple hatte sich zunächst geweigert, das Passwort und damit die gespeicherten Daten preiszugeben. Warum, ist nicht klar. In früheren Fällen wurde der Zugang auch ohne Gerichtsverfahren nach Vorlage eines Erbscheins in der Regel gewährt.
1. Mai 2019/von Marvin

Datenschutz-News im April:

+++Facebook plant engeren Datenaustausch mit WhatsApp und Instagram +++ Bundespolizei speichert Bodycam-Daten auf Amazon-Servern +++ Uploadfilter auch datenschutzrechtlich ein Problem +++ DSGVO: Löschung von Daten ist wohl auch durch Anonymisierung möglich +++ regelmäßiger Passwortwechsel ist nicht mehr unbedingt zeitgemäß+++
1. April 2019/von Marvin

Bald wird es ernst: Auch beim Datenschutz spielt der BREXIT eine große Rolle

… insbesondere wenn Sie Daten in Großbritannien speichern oder das Vereinigte Königreich als Daten-Transitland nutzen. Während die wirtschaftlichen Folgen für das Land selbst zur Zeit in den Medien rauf und runter diskutiert werden, hören wir vom Datenschutz relativ wenig. Dabei hat das Folgen für die gesamte EU.
10. März 2019/von Marvin

Auch im neuen Jahr: DSGVO und kein Ende…

Der aktuelle DSGVO-Index zeigt, dass erst 43% aller Unternehmen ihre eigenen IT-Aktivitäten als vollkommen DSGVO-konform bewerten würden. 39% arbeiten nach eigener Aussage immer noch an der praktischen Umsetzung und stolze 18% haben bisher gar nichts geändert. Damit riskiert mehr als jedes zweite Unternehmen Bußgelder für eine Verordnung die nun schon seit fast drei Jahren bekannt und seit fast einem Jahr – seit Ende Mai 2018 – in Kraft ist
5. Februar 2019/von Marvin

Datenschutz-News im Januar:

Liebe Leser/-innen,
sind Sie gut ins neue Jahr gekommen? Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihre Treue bedanken und hoffe, Sie weiter als Leser unterhalten und informieren zu dürfen. Bevor wir ins Jahr 2019 starten, möchte ich noch auf ein paar Datenschutz-Neuigkeiten hinweisen...
5. Januar 2019/von Marvin