Datenschutz im Gesundheitswesen: Sensibelste Daten, unwissendes Personal?

Kürzlich hat uns – leider wieder einmal – ein Datenschutz-Skandal erschüttert: Hochsensible medizinische Daten von rund 16 Millionen Patienten aus der ganzen Welt wurden offenbar jahrelang auf ungeschützten Servern gespeichert. Ein IT-Experte ist zufällig auf das Leck gestoßen und hat es daraufhin dem Bayrischen Rundfunk und den Behörden gemeldet. Wie lange die Daten schon abrufbar waren, weiß man nicht.

Geld 4.0, Teil 2: Kryptowährungen und Facebooks „Libra“

Schauen wir uns heute mal einen weiteren Trend rund ums digitale Geld an: Der Bitcoin ist medial in den letzten Wochen etwas durch Facebooks geplante neue Kryptowährung „Libra“ verdrängt worden. Hin und wieder geistern auch Meldungen durch die Medien, dass Länder wie Iran oder Venezuela eigene staatliche Kryptowährungen einführen wollen.

Geld 4.0, Teil 1: Fintech-Apps und die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Für viele Banken war vor einigen Jahren der Weg zum Online-Banking am Computer bereits ein großer Schritt, nach und nach wurden dann auch Apps fürs mobile Bankgeschäft auf den Markt gebracht. Fintechs hingegen zäumen das Pferd von hinten auf: Viele Anbieter haben zuerst (oder ausschließlich) eine Smartphone-App fürs eigene Banking entwickelt und so mittlerweile Millionen von Kunden angelockt. Sie haben die Zwei-Faktor-Authentifizierung bereits von vorn herein eingebaut. Die klassischen Geldhäuser müssen diese aufgrund einer neuen EU-Richtlinie nun bis Mitte September endlich einführen.

Datenschutz-News im April:

+++Facebook plant engeren Datenaustausch mit WhatsApp und Instagram +++ Bundespolizei speichert Bodycam-Daten auf Amazon-Servern +++ Uploadfilter auch datenschutzrechtlich ein Problem +++ DSGVO: Löschung von Daten ist wohl auch durch Anonymisierung möglich +++ regelmäßiger Passwortwechsel ist nicht mehr unbedingt zeitgemäß+++

Bald wird es ernst: Auch beim Datenschutz spielt der BREXIT eine große Rolle

… insbesondere wenn Sie Daten in Großbritannien speichern oder das Vereinigte Königreich als Daten-Transitland nutzen. Während die wirtschaftlichen Folgen für das Land selbst zur Zeit in den Medien rauf und runter diskutiert werden, hören wir vom Datenschutz relativ wenig. Dabei hat das Folgen für die gesamte EU.

Auch im neuen Jahr: DSGVO und kein Ende…

Der aktuelle DSGVO-Index zeigt, dass erst 43% aller Unternehmen ihre eigenen IT-Aktivitäten als vollkommen DSGVO-konform bewerten würden. 39% arbeiten nach eigener Aussage immer noch an der praktischen Umsetzung und stolze 18% haben bisher gar nichts geändert. Damit riskiert mehr als jedes zweite Unternehmen Bußgelder für eine Verordnung die nun schon seit fast drei Jahren bekannt und seit fast einem Jahr – seit Ende Mai 2018 – in Kraft ist

Datenschutz-News im Januar:

Liebe Leser/-innen,
sind Sie gut ins neue Jahr gekommen? Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihre Treue bedanken und hoffe, Sie weiter als Leser unterhalten und informieren zu dürfen. Bevor wir ins Jahr 2019 starten, möchte ich noch auf ein paar Datenschutz-Neuigkeiten hinweisen…